Zwei Europacuprennen zum „Einstreuen“

Im Super-G von Gröden konnte ich meine ersten Weltcuppunkte in dieser Saison erobern. Mit dem 28. Platz bin ich aber nicht ganz zufrieden, weil viel mehr möglich gewesen wäre. Ich hab die Ausfahrt auf den Zielhang verhaut, bis dahin war mein Lauf eigentlich fehlerfrei. Dieser kleine Hackler hat mir sicherlich ein paar Zehntel und einige Plätze gekostet, vor allem wenn man schaut wie eng die Zeitabstände unter den Top 30 wirklich ist. Mit 1,60 Sekunden ist man nicht mal mehr in den Punkterängen…
Ich habe ganz schön viel riskiert vor dem Super-G, denn ich habe meinen rechten Schuh aggressiver eingestellt. Diese Millimeterarbeit macht man vor einem Rennen eigentlich nicht. Aber für den Kopf war es für mich doch irgendwie entscheidend und wichtig – ich weiß jetzt, dass nicht viel fehlt. Und wenn einmal ein Lauf richtig aufgeht, dann kann ich auch weiter vorne reinfahren!
Über die Abfahrt möchte ich dagegen nicht allzu viel Worte verlieren. Auch hier hätte ich eine viel bessere Platzierung rausfahren können – aber über die zahlreichen Wellen der Saslong passieren nunmal kleine oder größere Fehler. Und dann bist du gleich aus den Top 30 draußen.

Diese Woche werde ich zwei Europacup-Super-Gs auf der Reiteralm „einstreuen“ (Dienstag und Mittwoch). Ich möchte einfach jedes Rennen, das möglich ist, nützen, um einen gscheiten Rennrhythmus zu bekommen. Rennen ist halt immer anders als Training – und außerdem kann ich durch gute Europacups auch FIS-Punkte erobern, was mich in der Startliste weiter nach vorne bringt.

Im Weltcup geht es für mich schon am 25. Dezember mit der Anreise nach Santa Caterina weiter – dort bestreite ich dann drei Rennen (Super-G am 27., Abfahrt am 28. und Kombination am 29.).

Leave a Comment

%d Bloggern gefällt das: