Oberstes Gebot: geduldig bleiben

Not the yellow from the egg – heißt es so schön 😉 Nicht das Gelbe vom Ei waren die beiden Rennen für mich in Gröden. Der Super-G am Freitag war noch einigermaßen zufriedenstellend. Mit Platz 23 konnte ich relativ gut leben, zumal die Strecke ja wirklich sehr anspruchsvoll ist und die Wellen alles andere als angenehm sind für mein verletztes Knie. Aber ich merkte an diesem Tag, dass ich nicht so weit weg bin von den Top-15-Plätzen – mit 1,83 Sekunden Rückstand ist man mittlerweile nicht mehr unter den besten 20, so eng ist die Spitze beisammen im Herren-Skizirkus. Viele Fehler darf man sich halt nicht erlauben. Wobei ich sagen muss, dass mein Lauf zwar nicht fehlerfrei, aber durchaus sehr gut war. Es fehlt aber noch etwas, bis ich wieder dort bin, wo ich im März war und wo ich hin will.

In der Abfahrt (Platz 44) habe ich derzeit einfach zu viel Trainingsrückstand, da fehlen mir die Kilometer. Man darf ja nicht vergessen, dass ich erst im September das erste Mal auf den Skiern stand… Hier hilft nur eines: geduldig bleiben und weiterhin fleißig trainieren, den Fokus nicht verlieren und einfach weiterarbeiten – und irgendwann passt es wieder! Ich bin mir sicher, dass ich nach den Feiertagen in Bormio schon wieder einen Schritt nach oben gemacht habe.

Ich wünsche euch allen ein fröhliches und schönes Weihnachtsfest! Für mich sind die Feiertage nur sehr kurz, weil bereits am 26. Dezember das erste Training für die Abfahrt in Bormio stattfindet.

LG
Christian

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