Nun kommen die Klassiker

Der Jänner steht immer ganz im Zeichen der großen Klassiker: Wengen und Kitzbühel werfen bereits ihre Schatten voraus, die Rennen auf dem Lauberhorn und der Streif sind zweifelsohne die großen Highlights in diesem Monat. Das alte Jahr hat für mich mit den beiden 33. Plätzen in Bormio (Abfahrt und Kombi) nicht so geendet, wie ich mir das gewünscht habe. Wenn’s net laft, dann laft’s net…. so könnte man das ungefähr sagen. Im Moment ist es einfach wie verhext, es fehlt das hundertprozentige Selbstvertrauen nach meiner Verletzung und vor allem fehlen mir die Trainingskilometer in der Abfahrt. Im Super-G fühle ich mich wohler, weil ich in dieser Disziplin auch viel mehr trainieren konnte. In der Abfahrt macht es sich nun bemerkbar, dass ich erst im September auf die Skier steigen konnte und vor den Übersee-Rennen in Beaver Creek und Lake Louise eigentlich keine Abfahrten trainieren konnte.

Aber es hilft nichts, da muss ich nun durch und noch härter arbeiten und jede Möglichkeit nützen, um mich verbessern zu können. Auch im mentalen Bereich arbeite ich mit meinem Mentaltrainer Wolfi jede freie Minute daran. Natürlich ist die Situation nicht gerade einfach, wenn man weiß, dass man viel schneller fahren kann, aber die Leistung nicht auf die Piste bringt. Die Knieverletzung Ende März hat halt doch mehr Spuren hinterlassen als gedacht.

Keeponfighting!!! 😉

In den letzten Tagen habe ich gut in Hinterreit trainieren können, bereits morgen steigt das erste Training für die Abfahrt in Wengen. Das Programm für das Wochenende: 9., 10. und 11. Jänner ist Training für die Abfahrt, am 12. steigt die Kombi, am 13. die Abfahrt.

LG
Christian

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