Kreuzbandriss…

So schnell geht’s, so brutal ist der Skisport – am Donnerstag hab ich mir beim Super-G-Training auf der Reiteralm das Kreuzband im linken Knie gerissen. Es war eigentlich ein harmloser Sturz, bei dem nicht viel passiert wäre. Aber wie so oft ging es auch in diesem Fall relativ blöd her und durch die vielen Rippen im Schnee hat es mir den Ski gefangen und mein Knie machte eine abnormale Bewegung. Das hat das Kreuzband nicht ganz ausgehalten – und schon war es ab… Zu meinem Glück ist es wirklich nur das Kreuzband, Seitenbänder und Meniskus haben keinen Schaden davon getragen. Daher könnte der Heilungsverlauf schneller sein als es normalerweise in solchen Fällen üblich ist. Mein Ziel ist, dass ich im September wieder auf den Skiern stehe und ich im Dezember die ersten Rennen bestreite. In den nächsten Wochen ist aber auf jeden Fall mal Pause angesagt und lediglich Oberkörpertraining erlaubt.

Es hilft nix, man muss die Situation annehmen so wie sie ist. Aber irgendwie ist es schon verhext: zuerst Conny, jetzt ich. Zum Glück muss ich sagen, dass es nach Kvitfjell passiert ist. So konnte ich die Saison gut abschließen und mir den Startplatz für die nächste Saison sichern. Und auch wenn das jetzt ein Rückschritt ist – ich lasse mich deswegen nicht unterkriegen. Wie heißt es so schön? Was einen nicht umbringt, macht einen härter 😉

 

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