Erfolgreich im Europacup

Zugegeben, es war nicht immer so leicht und lustig für mich, die Skirennen bei Olympia im TV anzuschauen… Klar, ich wäre natürlich auch gerne in PyeongChang an den Start gegangen, aber nützt ja nix, lange Trübsal zu blasen. Nach vorne muss der Blick stets gerichtet sein. Und ich hab die Zeit ja nicht nur vorm TV-Kastl verbracht, sondern hab die Zeit intensiv für Training auf der Reiteralm genützt. Aber auch das eine oder andere Rennen habe ich inzwischen absolviert – bei den sehr gut besetzten Europacupbewerben ging ich gleich bei zwei Abfahrten und zwei Super-G’s an den Start. Die Plätze 2, 4, 12 und 1 schauten am Ende dabei raus, vor allem der Sieg am letzten Tag hat mich sehr zufriedengestellt.

Die Europacuprennen waren nicht nur sehr wichtig, um im Rennrhythmus zu bleiben. Es ging auch um die FIS-Punkte in diesen beiden Disziplinen und darum, in der FIS-Punkteliste weiter runterzukommen und so meine Startplätze für die nächste Weltcupsaison zu sichern. Es stehen noch die Weltcupbewerbe in Kvitfjell auf dem Programm (8. bis 11. März), danach das Weltcupfinale in Aare. Mit den starken Ergebnissen im Sarntal habe ich  nun eine gute Ausgangsposition für die nächstjährigen Weltcuprennen. Ich bin überzeugt, dass ich mir in Norwegen die Top-30-Plätze für nächstes Jahr sichern kann, schließlich taugt mir die Strecke dort oben sehr und die Erinnerung an das Vorjahr (Plätze 13 und 11) motiviert mich natürlich auch noch einmal. Außerdem fühle ich mich jetzt so fit und gut in Form wie noch nie in dieser Saison. Der Trainingsrückstand nach meiner Knieverletzung ist endgültig aufgeholt, jetzt habe ich auch ein ideales Gefühl auf den Skiern.

Also: Auf geht’s ins Saisonfinish! Ich freue mich noch auf ein paar richtig gute Läufe 😉

LG
Christian

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