Eine Saison voll gemischter Gefühle

Das war sie – meine dritte volle Weltcup Saison, die mit dem heutigen Super-G beim Weltcupfinale in Andorra zu Ende gegangen ist. Ein Top 10 Resultat zum Schluss, das mich diesen WM Winter gedanklich positiv abschließen lässt. 

Gemischte Gefühle haben mich durch diese Saison begleitet. Es war ein Auf und Ab – ein Hoch und Nieder. Leistungsmäßig war ich nach den Amerika Rennen in Beaver Creek ganz zufrieden. Der weitere Verlauf gab mir aber wenig Grund, mich über mich selber zu freuen. Ausfälle und schwere Fahrfehler kosteten mir immer wieder gute Platzierungen. Dabei hätten viele Rennen auch ganz anders ausgehen können, war ich in den oberen Teilpassagen doch meist schnell und auch grüne Teilzeiten waren immer wieder dabei.

Die sind es, die mich motiviert schon wieder auf die nächste Saison blicken lassen, auch wenn ich mir für die heurige schon mehr vorgestellt und gewünscht hätte. Man will immer mehr und diesen Hunger habe ich, wie in der ersten Minute in mir. In jeder der drei Weltcupsaisonen konnte ich mich steigern. Für den nächsten Entwicklungsschritt heißt es konstant, konzentriert und energievoll weiter zu arbeiten. Wie steil und wie schnell es bergauf und auch bergab gehen kann, muss ich mit Conny in diesen Tagen erneut durchleben. Ihre schwere Verletzung beim Finale, ist für uns beide ein harter Schlag. Kämpfen, Aufbäumen und Niederlagen zu überwinden haben wir aber gelernt – also werde ich Conny helfen, auch dieses Tal zu durchschreiten.  
Zum Ende dieser Saison möchte ich mich bei euch allen bedanken. Für die große Unterstützung, mentaler Natur, fürs hinter mir Stehen, fürs Anfeuern, fürs Motivieren und natürlich auch für den finanziellen Support aller meiner Ausrüster und Sponsoren.

Vielen herzlichen Dank! 

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