Beaver Creek war keine Reise wert

Nicht immer verläuft ein Renn-Wochenende nach Plan…. das musste ich diesmal in Beaver Creek zur Kenntnis nehmen. Die Motivation war riesig, weil ich mir nach Lake Louise sehr viel vorgenommen und erwartet habe. Aber wie heißt es so schön? Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt.

Im Super-G hab ich mir ziemlich schwer getan. Die „Birds of Prey“ ist ja gekennzeichnet mit vielen Wellen – was vielleicht nicht die ideale Piste für mein Knie ist. Und wenn du nicht zu 100 Prozent im Kopf dafür bereit bist, dann wirft sie dich gnadenlos ab. Tja, und das ist mir im Mittelteil passiert, bis dahin war ich einigermaßen gut unterwegs. Eine Welle übersehen und schon erwischte ich das nächste Tor nicht mehr – also gab es im Super-G ein DNF.

Tags darauf in der Abfahrt kam ich zwar ins Ziel, aber der Abstand zur Spitze war viel zu groß. Das Rennen ging leider daneben, das ist überhaupt nicht der Anspruch, den ich an mich selbst stelle.

Also blieb nur eines: beide Rennen abhaken und heimfliegen 😉

In den nächsten Tagen werde ich mit Vollgas trainieren und jede freie Minute nützen, um den Trainingsrückstand, den ich durch meine Verletzung natürlich habe, wettzumachen. Bis Gröden (15. und 16. Dezember) bleibt etwas Zeit, bis dahin werde ich sicher schon wieder einen Schritt weiter sein. Also, man sieht sich auf der Piste! 😉

 

LG

Christian

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